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Interview mit Jutta Fuhrmann
Die heutige Gesundheitsberaterin über ihr Leben mit Multipler Sklerose, wie sie dieses meistert und wie ihr neurotrim auf ihrem Weg geholfen hat.

Interview mit Jutta Fuhrmann
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Für einen kurzen, kleinen Einblick in deine Situation: wer bist du so und wie war so deine gesundheitliche Situation bevor du zu neurotrim gekommen bist?
Oh, die war viele Jahre gut bis dann MS festgestellt wurde. Und das habe ich dann auch so 10 Jahre ganz gut hinbekommen, durch Ignorieren, aber doch im Hintergrund bisschen danach leben und ja und dann war auch schon der zweites Schub. Und dann habe ich auch schon Muskelaufbautraining gemacht und ja, ich fiel mal hin, aber das war nicht weiter tragisch. Das Joggen hatte ich schon dran gegeben und irgendwann gehe ich mit meinem Hund, an einem wunderschönen sonnigen Samstag Nachmittag, ein glattes Trottoir entlang und fand mich auf einmal auf dem Gesicht wieder. Und Zahn ab und das war direkt eine größere Krone und Bluten und Lippe durch und alles mögliche. Und das war natürlich ein Schock und in der Phase habe ich gelesen, dass man mit neurotrim 100 Jahre alt wird - irgendwie sowas habe ich ich da gelesen - ich dachte: "schöner Quatsch!", und hab dann mal genauer geguckt und da ging das dann auch um Gleichgewicht und so. Und da war ich dann auch gar nicht so schüchtern, da habe ich gleich mal angerufen und gab es auch gleich ein Termin. Allerdings in München, aber da hatte ich dann Vorträge gehalten, da hatte ich dort öfter zu tun. Und so kam es zum ersten Training, ja!
Wir haben 2019 angefangen zusammen zu arbeiten. Weißt du noch wie deine ersten Erfahrung mit neurotrim waren? Wie waren so die ersten Einheiten? Wie haben die so auf dich gewirkt?
Also, erstmal habe ich mich sehr gut aufgehoben gefühlt und es war irgendwie... es war auch nicht so... ich habe ja auch gelesen, es ist für Profisportler und ich dachte: "Boah! Wenn du alte Oma da ankommst, das wird ja was werden!", aber nein war völlig in Ordnung und auch ich konnte dieses Training machen und das war, ja, überraschend an vielen Stellen. Da stellt man ein Bein irgendwo drauf und das ist dann eigentlich so der Fokus der was tut, aber die Energie die gebraucht wird war in dem anderen Fuß und in in dem anderen Bein, auf dem man stand, mit dem man die ganze Sache geregelt hat. Es war überraschend, ja. Ich fand es auch zum Teil einfach und dann die vielen Pausen und ich dachte: "Was soll denn das? Jetzt übertreibt er aber!", nein es macht Sinn. Es macht Sinn! Auch die Pausen machen Sinn!
Was hat das Training dir persönlich gebracht?
Mir persönlich? Ich bin nicht mehr hingeflogen! Also, ich denke es ist so das Gesamtkonzept zwischen Krafttraining und diesem neurotrim, dass ich einfach sicherer war auf den Beinen. Also es ist ja beim MS - da habe ich auch öfter mal mit Schwindel zu tun - das ist ja eigentlich der Kernfehler, aber das hatte ich eigentlich da schon mehr oder weniger hinter mir gelassen und Umgang damit. Und trotzdem fehlte jetzt diese Sicherheit, nachdem ich da so bitter böse gestürzt war. Das war wirklich nicht lustig! Und die Sicherheit wiederzufinden, ja, das ist mir dann gelungen!
Weil du nicht aus München kommst, sondern von weit her, trainieren wir in einem für neurotrim sehr außergewöhnlichen Rhythmus. Hast du das Gefühl du profitierst auch über das Jahr hinweg von dem was wir in diesen Sessions in den wir uns gesehen haben - es waren immer Block-Sessions - was wir uns da aufgebaut haben?
Ja, also es ist öfter im Jahr, dass ich hier an neurotrim und dich dann gleichzeitig denke. Weil es ist... Ich gehe ja jeden jeden Tag mit dem Hund raus in den Wald und es ist auch gut so weil da wenig Ablenkung ist aber es ist natürlich auch unebener Boden. Also einerseits hat der Hund mir sehr geholfen wieder ins Leben zurückzufinden nach meinem zweiten Schub, aber es hat mir auch geholfen diese Wege zu gehen. Und ich war dort hingefallen und ich bin seitdem nicht mehr hingefallen! Und ich weiß es sind ab und zu kippelige Situationen, dass ich denke: "Oh! Jetzt ist es soweit!", aber irgendwie habe ich mich jedes Mal auffangen können und das fand ich dann sehr erfreulich. Und da kam dann das kleine Stoßgebet nach München. Es ist wirklich schön, wenn du merkst du tust was für dich und das nützt. Das ist toll!
Jetzt machst du ja auch wahnsinnig viel für dich. Du machst Krafttraining. Du achtest so viel auf dich. Wie stößt da so neurotrim für dich hervor? Was macht neurotrim so anders, also vieles mit anderen Dingen, mit denen du in Kontakt gekommen bist?
Ja, das andere das sind ja auch Ernährungsgeschichten und mentale Geschichten, dass ich also auch auf mein Hirn und mein Fühlen achte, dass da Ordnung herrscht und nicht irgendwie... oder wenn was in Unordnung kommt, dass ich da auch irgendwie versuche Tools zu verwenden um das wieder irgendwie so hinzukriegen, dass es nicht meine Gesundheit beeinflusst. Ich habe auch viel mit den Zähnen gemacht oder so und... aber das ist ein Standard. So denke ich dann auch: "Sollst du dir das noch mal leisten?", und dann denke ich, wenn du hinfliegst und die Zähne kaputt sind ist es unfassbar viel teurer und dann brauche ich auch gar nicht mehr lange nachdenken oder argumentieren dann weiß ich: "okay, ich gönne mir das noch mal!" Das ist ja nicht so, dass es was schreckliches ist! Es macht ja auch noch Spaß!
Vielen Dank an Jutta Fuhrmann für die spannenden Einblicke zu neurotrim und wie sie ihr Leben mit Multipler Sklerose meistert. Das Transkript ist leicht angepasst zur besseren Lesbarkeit. Das Interview im Original und ungeschnitten - bis auf einige Trainingsauszüge - finden Sie oben in unserem YouTube Video.


